Leo Bürki

Systemik – Berater und Coach (Change / Innovation) und Agilität (OE / PM) und Networker (Interdisziplinarität), Professur an der BFH Weiterbildung „Systemik in Theorie und Praxis“

BSK-Organisationsentwicklung
Balmweg 5  –  3007 Bern

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Professur EMBA/DBA Berner Fachhochschule Bern, Managementzentrum Bern CAS SAPM „Systemisches und agiles Projektmanagement“
Dozent Berner Fachhochschule Biel, „Projektmanagement und Organisation“ (PMI und agile Methoden)
Dozent Hochschule für Wirtschaft HSW Fribourg, „Projektmanagement und Agilität“ – „Komplexitätsmanagement und Systemik“
Adjunct Prof. of Charles Sturt University, School of Marketing & Management, Australia

2019 – Systemik Schwerpunkte und BSK-Angebote:

  • Agilität – „agile innovation guide“ Mitarbeit im SBB Konzern – systemische Ansätze zur Prüfung von strategischen Initiativen

  • Systemischer Check-Up – Analyse für ganzheitliches Verständnis & Entwicklung von Veränderungshebel (Unternehmung, Abteilung, Projekt, etc.)

  • Antifragilität – neu entwickeltes „systemisches Wind-Tunneling“ – Multi-Szenarien-basiertes challengen von strategischen Vorhaben

  • Entwicklung agiler Organisationsstrukturen – agile OE – basierend auf SAFe (in Zusammenarbeit mit KEGON Schweiz)

  • VUCA-Prinzipien – systemisches Mind-Set für Leadership mit komplexen Herausforderungen

 

Agilität ist ein zentrales Thema der Systemik und heute im Fokus vieler Unternehmen: Sie ist Teil einer proaktiven Antwort auf unsere VUCA-Welt!

In Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule TI Weiterbildung wurde der CAS SPM „Systemisches Projektmanagement“ im Frühjahr 2017 zum CAS SAPM „Systemisches und agiles Projektmanagement“ weiterentwickelt. Im CAS SAPM werden die Studierenden befähigt, mit einem methodischen Werkzeugkasten von klassischem Projektmanagement bis zu agilen Denk- und Vorgehensweisen situativ und kompetent komplexe Projekte abzuwickeln.
Die Systemik befähigt die Studierenden mit Komplexität und Unschärfe mental und methodisch umzugehen. Systemik liefert die Basis für den Mindset von Agilität.
Ein „Living Cases“ bietet den Studierenden die Möglichkeit das Erlernte anzuwenden und mit den Dozentinnen und Dozenten zu besprechen.

Booklet zu „systemischen Innovationsmanagement“ in Zusammenarbeit mit der Direktion Infrastruktur, Insel Gruppe Bern.

Das Booklet beschreibt die praxisnahe Einführung von Innovationsmanagement in einem komplexen Umfeld. Unter diesem Link finden Sie die pdf-Version.
Wenn Sie ein Original des Booklets wünschen, setzen Sie sich bitte mit Direktor Infrastruktur, Bernhard Leu in Verbindung.

Vorlesung „Weiterbildung an Berner Fachhochschule“ – CAS SAPM „Systemisches und Agiles Projektmanagement“

Neu entwickelte Methode zur Entwicklung „antifragiler Strategien“ – systemisches Wind-Tunneling

„Sind unsere strategischen Vorhaben wirklich zukunftsfähig? Werden diese auch erfolgreich sein, trotz volatiler, ungewisser Zukunftsentwicklung?“

In einer Kombination zwischen den Theorien/Methoden von Antifragilität (Taleb) … „wir müssen lernen, von Vorhersage-Irrtümern zu profitieren“ … der Adaption von „Business Model Canvas“ (Osterwalder) zum „Canvas Wert-Generierung“ … „wie wird in den definierten Szenarien Wert generiert?“ … dem Ganzheitlichkeits-Check der Systemik … „wie verhindere ich blinde Flecken?“ … und dem „Szenarien-Portfolio“ mit vier differenzierten Entwicklungsräumen … „mit welchen divergierenden Entwicklungen müssen wir rechnen?“ … wurde das „systemische Wind-Tunneling“ entwickelt!

Das „systemische Wind-Tunneling“ testet die Robustheit der strategischen Vorhaben in vier „qualitativ definierten Wind-Tunnels“. Dabei werden zentrale Stärken erkannt, mögliche Schwächen aufgedeckt und neue Ideen provoziert. So entsteht zukunftsorientierte Antifragilität: „Wenn strategische Vorhaben in allen vier Wind-Tunnels ‚fliegen‘, dann wird ein Absturz sehr unwahrscheinlich!“

Vorgehen: Vorbereitung „Szenario-Portfolio“ und „Canvas Wert-Generierung“ mit Auftraggeber (Aufwand 1-4 Tage) und Durchführung „Wind-Tunneling-Workshop“ (Aufwand mit Kern-Team: 1 Halbtag).

Referenz: Aktuell werden die strategischen Vorhaben bei der SBB – wo soll sich die SBB für die Mobilität der Zukunft engagieren? – mit dieser Methode gechallenged?

 

A fool with a tool is still a fool  –  doing agile ≠ being agile!

Agile Methoden wie Scrum sind fokussiert auf Teams und haben dort sehr gute Effekte auf unterschiedlichsten Ebenen! Sobald aber mehrere agile Teams parallel arbeiten, kommt es oft zu Problemen: Parallele Aktivitäten führen zu Unstimmigkeiten (horizontale Skalierung) und übergeordnet führen konventionelle Projektmanagement-Methoden sowie Entscheidungs- / Führungsstrukturen zu Konflikten (vertikale Skalierung)!

Dadurch bleiben die agilen Vorteile wie die Orientierung an Werten, hohe Team-Motivation, häufiges Kundenfeedback, verkürzte Release-Zeiten, schnelle Reaktion auf Änderungen und direkte Entscheide im Team (Eigenverantwortung) auf der Strecke!

Das Fundament für den Erfolg liefert bei all diesen Tools und Methoden unser mentales Denk-Muster und die Fähigkeiten im Umgang mit der VUCA-Welt: Unternehmen werden immer stärker konfrontiert mit Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Der Umgang mit der VUCA-Welt gehört in jede agile Organisationsentwicklung.

Folien: Zum Thema Agilität – von Hierarchie bis Holacracy (anklicken der Graphik oben)

Netzwerk von agilen Coaches für systemisch-agile Projekte

Agilität ohne Entwicklung einer systemisch-agilen Kultur vereitelt die Nutzung der grossen Potentiale bei der Einführung von agilen Methoden (z.B. SCRUM). Wir begleiten Sie flexibel und angepasst auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet durch Changes – mit rollenspezifisch eingesetzten Coaches: Aufbau von AGILITÄT in der Gesamtunternehmung (SAFe – Scaled Agile Framework oder HOLACRACY).

Bei nachfolgenden Themen kann ich Sie unterstützen:

… als Coach oder in Zusammenarbeit mit Netzwerk-Partner …

  • wenn Sie Neues entwickeln (Innovationen) und dabei neuste Erkenntnisse im Umgang mit Unsicherheit nutzen wollen (Antifragilität).

  • wenn Sie Strategien „antifragil“ machen wollen: Systemisches Wind-Tunneling!

  • wenn Sie vor komplexen Herausforderungen stehen: Strategieentwicklung, Ziel-(Re)-Formulierung, Aufbau von Agilität!

  • wenn Sie die Organisation als System erkennen und basierend auf den erarbeiteten Erkenntnissen ganzheitliche Veränderungen entwickeln und umsetzen wollen: Systemischer Check-Up, systemische Organisationsentwicklung (Framework) und Sustainable Change.

  • wenn Sie aus einem „Teufelskreis der Symptombekämpfung“ aussteigen wollen: Immer wieder die selben Probleme tauchen auf.

  • wenn Sie das Phänomen der „Komplexität“ nicht zum Feind, sondern zur Quelle Ihrer Innovationen machen wollen.

  • wenn Ihnen klar wird, dass „Lernen aus der Vergangenheit“ nicht mehr ausreicht und Sie ein „Lernen aus der Zukunft“ dazu kombinieren wollen.

  • wenn Sie „Change“ auslösen – und parallel durch Systemkenntnisse vorhandene Stärken möglichst schonen wollen.

  • wenn Ihnen die systemisch-agile (Arbeits-) Kultur am Herzen liegt, die Erfolge schafft und Freude macht (doing agile ≠ being agile).

  • wenn Sie einen externer Support benötigen: Projekte, Coaching, Schulungen.

  • wenn Sie Szenarien für neue Lösungen mit Hilfe von Simulationen entwickeln, überprüfen und visualisieren wollen (System Dynamics).

 

Weitere Infos: Mein Weg als Systemiker – Curricula Vita

Kundengruppen:

  • Spitäler, Gesundheitsorganisationen (Systemanalysen, Prozess-Mgmt., stratrategisches Mgmt., Change- und Innovations-Mgmt., Prozess-Simulationen)

  • Bund, Kanton, Gemeinde (IT-Projekte, Change-Mgmt., Systemisches Chancen- und Risiko-Mgmt., Tool-Entwicklungen)

  • Privatwirtschaft: KMUs und Grossunternehmen aus unterschiedlichen Branchen (Systemisches Wind-Tunneling, Sys. Organisationsentwicklung, Check-Up, Change-Prozesse, Simulationen) – IT-Unternehmen, Mobilität, Spitäler, Banken, etc.

  • NGOs und Entwicklungszusammenarbeit (Systemanalysen, strategische Beratung, Simulationen)

Leitidee:

Alle meine Tätigkeitsfelder richten sich nach dem Leitbild „Systemdenken“, „Lebensfähigkeit / -qualität“ und „nachhaltiger Entwicklung“. Systemik und agile Methoden beschreiben ein Vorgehen, das basiert auf analysierter Systemdynamik und dem Einsatz vom vernetzten Denken teamorientierte Lösungsvarianten hervorbringt. Der Lernprozess wird durch Simulation (System Dynamics) und Sinnstiftung für die Zukunft (Presencing) ergänzt: „Entwicklung von innovativen, zukunftsorientierten Lösungen mit echtem Kundennutzen!“

Der Begriff SYSTEMIK wurde 1997 vom Autorenteams für das Buch „Systemik – vernetztes Denken in komplexen Situationen“ kreiert und liegt heute in der 4. Auflage vor (bis zur nächsten Auflage leider vergriffen). Wir arbeiten an der 5. stark überarbeitete Version. 2014 wurde die englische Version herausgegeben: „Systemics: Viable Solutions for Complex Challenges„. Systemik ist ein Kunstwort aus den beiden Begriffen „Systemdenken und Technik“ und wird heute in unterschiedlichsten Bereichen angewendet. Die Interdependenzen zwischen lebenden und technischen Systemen ist Fokus für die Entwicklung systemischer Lösungen. Prof. Leo Bürki ist Mit-Autor der oben aufgeführten Systemik-Lehrbücher.

Hier ein sehr sehenswertes Video von Otto Scharmer: Was und wie sollten wir nachhaltige, systemische Veränderungen auslösen: Ego to Eco

Die Systemik ist in ständiger Weiterentwicklung und integriert Erkenntnisse aus interdisziplinären Forschungsbereichen wie Systemtheorie, VUCA-World, Komplexitätstheorie, agilen Methoden, Management, Organisationsentwicklung (Holacracy), Ökonomie, Ökologie, Soziologie, Wahrnehmungspsychologie und Neurologie, Kommunikation und Ethik.

Kurzbeitrag zu Antifragilität – 3sat-Interview mit Nassim Taleb: Wir integrieren Antifragilität in systemischen Lösungen!

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N. Taleb erläutert das Thema „Antifragilität“